Kind krank: was tun

Kind krank: was tun

Bei Babysits, 4 Leseminuten

Egal wie gut man aufpasst und fleißig Hände wäscht, Kinder können zwischendurch trotzdem leicht krank werden. Wenn es dann so weit ist, ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass sie immer jemanden in Ihrer Nähe haben, der sie beruhigt und verwöhnt. Gleichzeitig solltet ihr versuchen, ihnen allen Komfort und Zutaten zu geben, die sie für eine schnelle Genesung benötigen. Deshalb haben wir hier 7 Tipps für euch, die euch genau dabei helfen.

Für arbeitende Eltern, die auf den Kindergarten oder auf die Kita angewiesen sind, sind kranke Kinder oft die größte Angst. Bei manchen Arbeitgeber/innen funktioniert es, dass Mama und Papa sich eine Auszeit nehmen können. Manchmal können auch Freunde oder Verwandte einspringen, wenn die Bakterien zugeschlagen haben. Doch wenn niemand zur Verfügung steht, kann ein Babysitter eine hilfreiche Stütze sein.

Was können Eltern oder Babysitter also in einer solchen Situation tun, um dem Kind optimal bei der Genesung zu helfen?

1. Ruhige Spiele vorbereiten

Wenn ein Kind krank ist, hat es automatisch weniger Energie und wird deshalb schneller müde. Etwas zu spielen kann dem Kind jedoch trotzdem helfen, sich abzulenken und für ein paar Minuten nicht an den lästigen Husten zu denken. Puzzle, "Ich sehe was was du nicht siehst" oder klassische Brettspiele eignen sich in solchen Situationen gut. Denkt jedoch daran, die vorgeschlagenen Aktivitäten zu variieren und Achtet jedoch darauf, dass das Kind sich wohl fühlt und ihr das Tempo respektiert. Auch wenn diese Spiele nicht anstrengend sind, kann es trotzdem manchmal länger dauern.

2. Lest ein spannendes Buch

Alternativ könnt ihr auch gemeinsam ein spannendes Buch lesen. Etwas gemeinsam zu lesen ist definitiv eine gute Gelegenheit zu kuscheln, was bei der Genesung helfen wird. Ihr könnt auch Bücher mit Bildern auswählen und versuchen, die Szenen in der Geschichte nachzustellen. Wenn ihr jedoch eine bequemere Lösung bevorzugt, könnt ihr euch ein Hörbuch anhören. Hörbücher eignen sich übrigens auch gut für das entspannte Einschlafen.

3. Die künstlerische Ader entdecken

Bereitet Papier, Marker und Stifte vor und fangt an zu zeichnen, was euch in den Sinn kommt. Ihr könnt zum Beispiel gemeinsam eine Zeichnung für den nächsten Geburtstag vorbereiten oder ihnen eine Malvorlage ausdrucken, die sie ausmalen können.

4. Vermeidet elektronische Geräte

Versucht, so wenig Fernsehen, Smartphones und Videospiele wie möglich zu benutzen. Sie helfen den Kleinen sicher nicht bei der Heilung, es könnte sie sogar nervöser und unruhiger machen. Ein paar Minuten am Tag sind jedoch auf jeden Fall in Ordnung, wenn ihr das Gefühl habt, dass sich der kleine Patient oder die kleine Patientin damit beruhigen und entspannen kann.

5. Gesunde Ernährung

Zunächst einmal ist es wichtig, immer ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee in der Nähe zu haben, um eine konstante Hydratation zu fördern, die für eine schnelle Genesung unerlässlich ist. Vermeidet zuckerhaltige Getränke und bereitet etwas Leichtes zu essen vor, das gut verdaulich ist. Klärt jedoch im Voraus mit der Familie ab, was das Kind essen soll/darf, um unangenehme Situationen zu vermeiden.

6. Zusätzlicher Fokus auf Hygiene

Haltet die Umgebung sauber, und erinnert das Kind daran, sich mehrmals am Tag die Hände zu waschen und nicht barfuß durch das Haus zu gehen. Auch ihr solltet auf ausreichende Hygiene während dieser Phase achten. Wäscht euch regelmäßig die Hände, putzt die Oberflächen besser und verwendet antibakterielle Putzmittel. Außerdem solltet ihr darauf achten, beim Putzen Handschuhe zu tragen.

7. Folgt den Anweisungen der Eltern

Falls ihr als Babysitter auf ein krankes Kind aufpasst, klärt die Einzelheiten mit der Familie ab, insbesondere wenn die Eltern spezielle Wünsche haben (Kochen, Baden usw.). Notfallkontakte sollten für den Ernstfall immer in eurer Nähe sein und ihr solltet die Eltern anrufen, sobald es ein Problem gibt oder sich der Gesundheitszustand des Kindes verschlechtert. Gebt ihnen keine Medikamente, wenn ihr nicht ausdrücklich dazu aufgefordert werdet und die Eltern euch die genau Dosierung erklärt haben.

Wenn eure Kinder krank seid und ihr euch bei eurer Arbeit nich freinehmen könnt, kann ein Babysitter eine wertvolle Unterstützung sein. Solltet ihr zu Hause sein und euch um euer krankes Kind kümmern, könnte ein Babysitter zum Beispiel auch auf die Geschwister aufpassen oder mit ihnen aus dem Haus gehen, damit sie sich nicht anstecken.